27. februar 2010 um 09:21 · abgelegt unter und der ganze rest...
so bedrückend die rolle auch sein mag, die der tod in unserem leben spielt, so antiquiert ist auch sein visuelles image: klapprige knochenfinger ragen aus einer schwarzen, löchrigen lotter-robe und klammern sich am werkzeug seiner macht fest. ultimative, düstere verderbnis und verfall - mit kapuze und sanduhr. von wegen! der tod geht mit der zeit. smarter typ, fährt maybach, trägt armani …und einen taschenrechner mit sich rum. wieso das? weil sanduhren out sind. der tod hat jetzt eine formel:

27. februar 2010 um 08:41 · abgelegt unter und der ganze rest...
freunde von mir ergatterten dieses kuriose plüsch-trio auf einem flohmarkt. weich, farbenfroh - und pädagogisch wertvoll. zumindest wenn man es mit biologie nicht allzu genau nimmt. mich würde brennend interessieren, wie eltern ihren kindern diese funktionalität zu erklären versuchen…

12. dezember 2009 um 11:49 · abgelegt unter und der ganze rest...

ich fühle mich wie inmitten einer loveparade aus kindern, tieren und handwerkern. die kleinen über mir scheinen das extacy vom großen bruder gefunden zu haben - und was davon übrig ist, hat der hund gefressen. unter mir bauen die nachbarn wohl einen tunnel, denn dem lärm nach muss der bohrer die größe eines fiat 500 haben. kurz und knapp: samstag vormittag!
ich bin am staub saugen und ertappe mich dabei, wie ich ecken bearbeite, die bereits blitzblank sind. der grund erscheint seltsam und doch einleuchtend. schon als kleiner junge fand ich das geräusch von staubsaugern irgendwie beruhigend. “gemütlichkeitsgefühl” habe ich das damals genannt. und diese wirkung hat es immer noch…
natürlich trägt eine weitere freie geräuschquelle nicht unbedingt zu unmittelbarem wohlbefinden bei. aber ich habe ja ein mikrophon, ein soundprogramm - und für das ergebnis: kopfhörer!
ein leichtes modulieren der hohen frequenzen wirkt am rückgrad, das anheben der tiefen in der magengegend. violá, sounddesign par excellence!
wer jetzt den kopf schüttelt und sich fragt, ob es psychologen für geräusch-fetischismus gibt, dem sei gesagt: vogelgezwitscher und bachplätschern ist nur was für hippies - oder funktioniert ausschließlich im sommer. verkehrslärm in der geeigneten dichte wirkt bei mir nicht. klassische musik? vielleicht, abends bei einem glas rotwein. aber dann schlafen die kids, der hund und die tunnelbohrer bereits den schlaf der gerechten, dann ist der zug abgefahren (lautstärke-mäßig im wahrsten sinne).
gegen lärm hilft nur lärm, in therapeutischer dosis. wie bei impfungen, nur ohne nadel und nebenwirkungen.
probier es aus. spätestens wenn deine kopfwatte, wie bei mir, nach den 5 minuten urplötzlich aushärtet, weil das sedierende summen in sich zusammenfällt, wirst du deinen mp3-player auf loop stellen und wissen: wir ticken ähnlich…
elektrooase downloaden.
08. februar 2009 um 00:10 · abgelegt unter und der ganze rest...

die amis mit ihrem kaugummi-slang sind in der englischen sprachwelt
ja allgegenwärtig. ich habe in letzter zeit, durch die lektüre einiger
comics, das britische englisch für mich entdeckt. ist irgendwie
rustikaler und sympathischer…
hier ein paar beispiele geläufiger ausdrücke:
[us] - [gb]
buddy - chum
fuck off / fucking - sod off / sodding; frigging
bullshit - bollocks
thanks - cheers; ta
john - bog (toilette)
20. januar 2009 um 19:34 · abgelegt unter und der ganze rest...

und wieder bin ich leicht verwirrt.