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archiv für mai 2009

die spuren der anderen

pandemic

google findet links,
ebay findet schnäppchen,
…und found magazine?
findet momentaufnahmen.

notizzettel, bilder und ähnliches - spuren, die menschen
(un)freiwillig hinterlassen. aus dem kontext gerissen, und
doch aussagekräftig. witzig, nachdenklich, persönlich.
das fundbüro 2.0

spuren finden.

das ist doch krank

pandemic

stell dir vor, dein biologie-lehrer lässt dich ein computer-
spiel spielen, dass dir die mechanismen moderner seuchen
verdeutlichen soll. toll, denkst du - lernen leicht gemacht.

stell dir nun vor, du findest bei surfen ein game, dessen
beschreibung lautet: züchte eine krankheit und rotte die
menschheit aus. ups - und jetzt?

computerspiele sind für mich die holodecks unserer zeit.
sei, wer du sonst nicht bist - tu, was du sonst nicht tust.
aber diese virtuelle freiheit kann leicht an moralische grenzen
stoßen. kann man dann noch sagen: es ist ja nur ein spiel?
probier es aus…

pandemic 2 spielen.

identität im gepäck

is that your luggage

man erfährt etwas über fremde, wenn diese etwas von sich preisgeben.
das hat die engländerin luna laboo beim ersten koffer gemerkt.
sie ersteigert solche in heathrow, deren besitzer nicht bekannt sind.
darin findet sich so einiges - nicht immer lecker, aber interessant.
na, wenn das mal nicht zum fetisch wird.
immerhin versucht sie auf ihrer website, inhalt und besitzer wieder
zu vereinigen: wenigstens ein fetisch mit herz…

koffer suchen.

f + eric

feric

feric sind künstler. ihr stil: fantastisch, spirituell, clean, mechanisch.
wieso der plural? weil eric ein mensch ist und der andere in ihm wohnt.
wir würden ihn vielleicht muse nennen - er will lieber f heißen.
ein anderes, kleines selbst mit ganz viel haaren.
eric sieht kunst als droge und das glaube ich ihm auch sofort.
was f dazu meint? keine ahnung, mit mir spricht er nicht…

feric besuchen.