28. februar 2009 um 16:23 · abgelegt unter die medien
je länger es das web schon gibt, desto mehr entwickelt es sich. soweit klar.
und je länger ich im web unterwegs bin (und das immerhin schon seit 1998),
desto weniger fallen mir diese entwicklungen auf. eigentlich auch klar, die
macht der gewöhnung.
in letzter zeit gab es allerdings immer mehr momente, in denen ich versucht
habe, dieses riesen ding, das eigentlich kein ding ist, weil man es nicht
anfassen kann, so zu sehen, als wäre es etwas völlig neues für mich.
ok, also: jemand hat mich aus meinem 50-jährigen cryogenischen schlummer
geholt. ich frage: und, was ist so passiert? man setzt mich an einen computer,
und sagt: guck selbst. viel spaß…
und da bin ich nun. vor mir liegt eine digitale welt, voll gestopft mit wissen,
menschen und möglichkeiten, erlebbar durch technik, die sich mittlerweile
die meisten leisten können und beeinflußbar mit zehn fingern.
sicher, nicht alles ist gold, was online ist. das ist aber in der analogen welt
nicht anders.
nun, ist es nicht albern, allseitsbekannte tatsachen rauszuposaunen und sich
wie ein kleines kind darüber zu freuen? mag sein. aber ich habe mich schon
an so vieles gewöhnt und aus dem blickfeld verloren, wie wertvoll diese
dinge jeden tag auf’s neue sind. albern oder nicht, manches muss hin und
wieder mal gesagt werden - selbst wenn nur für einen selbst.
liebes internet, du bist toll!

28. februar 2009 um 10:05 · abgelegt unter die medien

die IT-welt von microsoft: fortschrittlich und farbenfroh
soll sie ihren usern die welt öffnen. wenn diese sich jedoch
zur gleichgeschlechtlichkeit bekennen, wird es dem software-
riesen zu bunt. und selbst wenn dein nachname zb. “gaywood”
lautet, wird dein account gesperrt. wow, sehr offen!
da werden manche wohl einen bogen um microsoft machen.
glück gehabt, bill, dass dein nachname nicht “gays” ist…
artikel auf spiegel.de lesen.
25. februar 2009 um 14:28 · abgelegt unter die medien

mich hat als kind im sandkasten oft eines gestört: katzenkötel.
das kann dir hier nicht passieren. bunter pixelsand feinster qualität,
ein sauberes spielfeld und jede menge raum für kreativität.
in den sandkasten.
25. februar 2009 um 14:13 · abgelegt unter das leben

dass der tod nicht immer eine düstere angelegenheit sein muss,
beweist zb. dieses bildnis auf einem rumänischen friedhof.
auf eingen grabsteinen sind sogar die todesumstände illustriert.
kann man makaber finden, muss man aber nicht…
bunte friedhofstour.
25. februar 2009 um 13:28 · abgelegt unter die medien

wachsein oder traum: im grunde gegensätzliche welten.
aber jeder kennt den zustand, wenn sie hauchdünn überlappen.
das echo des vergangenen tages und seiner eindrücke setzen
sich langsam ab, wie aufgewühlter sand auf dem meeresboden.
dabei entstehen interessante muster….
trollbäck + company haben einige davon wiedergegeben.
anschauen